Unser BI-Klimaschutz Verein ist derzeit (Stand: August 2021) in Gründung.

Angefangen hat das Ganze schon früher, nämlich im Frühjahr 2020, als in Langlau die ehemalige Militärliegenschaft von der BIMA an einen Tourismus-Großkonzern veräußert werden sollte. Der Funke sprang über, der Kontakt wurde gesucht und schnell war klar: das Engagement engagierter Bürger*innen aus dem Fränkischen Seenland und Umgebung muss mit allen Kräften unterstützt und ihre Stimmen sollen laut und lauter werden, um den Muna-Klimawald zu retten!

Um ehrlich zu sein, so wurde nach 10 Monaten harter Arbeit, hunderten Stunden Zoom-Videokonferenzen, einigen Demonstrationen und Mahnwachen, knapp 43.000 Online-Unterschriften und 6.500 persönlichen Unterstützern und über 100+ Vereinsmitgliedern das Unmögliche möglich. Der Muna-Wald war gerettet!

Damit war unser Ziel erreicht und wir hätten uns zufrieden zurücklehnen können. Dafür aber war es schon zu spät, zu gut war die gemeinsame Arbeit gelaufen.

Also trafen wir uns weiter, es kamen noch mehr Menschen hinzu und es folgten aufreibende Debatten um Organisationsstrukturen und Vorgehensweisen. Schließlich kristallisierte sich gegen Juli 2021 der Wunsch heraus, die „BI-Klimaschutz“ als Verein im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu gründen.

Die Gründer der BI Seenland-in-Bürgerhand sind auch teilweise Gründer dieser neuen landkreisweiten „BI-Klimaschutz“, die sich mit Ihrem Wissen, Ihrer Erfahrung und mit Ihrem unermüdlichen Engagement in Sachen Klimaschutz durchsetzen. Selbstverständlich sind wir auch an andere Netzwerke, wie „Anwälte für Klimaschutz“ und über die großen Verbände, wie z.B. BN, BUND, Greenpeace, Robin Wood, Extinction Rebellion und andere Wald- und Bürgerbündnisse angeschlossen.

Unsere Aufgabe sahen und sehen wir darin, unsere gemeinsam erarbeiteten Forderungen zu stärken und für die konkrete Umsetzung im Landkreis einzutreten. Gegen Ende Juli 2021 erarbeiteten wir Satzung und Gleichberechtigungsstatut und im August 2021 werden wir genderneutral/paritätisch den Verein gründen.

Bis zum großen Klimastreik am 24. September 2021 hoffen wir tatsächlich wieder einige hundert Mitbürger hinter uns scharen zu können. Die Organisation dafür läuft bereits auf vollen Touren.

Was wir uns wünschen – auch weiterhin eine so entspannte Arbeitsatmosphäre wie bisher, ein gutes Energielevel – und viele neue Aktive, herzlich willkommen!